Alles  Bio... oder was?

Andrea Pancur - Foto: Birgit Bode
Andrea Pancur - Foto: Birgit Bode

Die Münchnerin slowenischer Abstammung gilt als „Garantin für tiefschürfende Programme”(SZ) und „wichtigste Vertreterin der jiddischen Kultur in Deutschland” (Der Neue Tag).

 

In ihrem mit dem Deutschen Weltmusikpreis ausgezeichneten Programm Alpen Klezmer verknüpft sie bayrische und jiddische Musik. Dazu erforschte sie gemeinsames Repertoire der bayrischen und jiddischen Liedkultur und entwickelte dadurch ein neues Genre.

 

 

Sie betrieb musikalische Grenzüberschreitung mit dem modern klezmer quartet, tourte als Gast mit dem Trio A Tickle in the Heart, widmete sich ihrem Soloprogramm Andrea Pancurs Federmentsh der jiddischen Musik nach 1945 und ist die Initiatorin und Juryvorsitzende des Mosche – Beregowski Nachwuchspreises.

Bis August 2017 war sie  im Vorstand von other music e.V., der den Yiddish Summer Weimar durchführt, das weltweit wichtigste Festivals zur jiddischen Kultur und führt alle zwei Jahre ein Klezmer-Festival für den Kunstdünger e.V. im Süden von München durch.

Alpenklezmerglühen - Foto: Christoph Giese
Alpenklezmerglühen - Foto: Christoph Giese

 

Sie arbeitet mit vielen Künstler*innen zusammen, darunter Alan Bern (USA/D), Christian Dawid (D), Patty Farrell (USA), Hermann Haertel jun. (A), Dan Kahn (USA/D), Horst Nonnenmacher (D), Ilya Shneyveys (LV/USA), Guy Schalom (GB), Lorin Sklamberg (USA), Deborah Strauss (USA), und Stofferl Well (D).

 

Konzertreisen und Workshoptätigkeiten führten sie nach Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Liechtenstein, Israel, Italien, in die Schweiz und in die USA.

 

Andrea Pancur arbeitet und lebt mit ihrem portugiesischen Tierschutzhund Salome am südlichen Stadtrand von München.


Foto: Werner Bauer
Foto: Werner Bauer

Preise und Nominierungen

  • Hauptpreis der Jury für Alpen Klezmer, TFF Rudolstadt 2014
  • Volkskulturpreis der Landeshauptstadt München,
    Sparte „Innovationen“ für Alpen Klezmer, München 2012
  • Zweimalige Nominierung für die RUTH, Kategorie „Global Roots“
  • Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik